Fachlexikon Sportmedizin. Bewegung, Fitness und Ernährung von A - Z
Wenn von einer zunehmenden Komplexität der wissenschaftlichen Durchdringung des sportlichen Trainings und Wettkampfs gesprochen wird, und eine solche Bewertung in allen sportlichen Aktivitätsbereichen Anwendung findet - vom Freizeit- und Schulsport,über den Gesundheits- und Rehabilitationssport bis zum Wettkampf- und Leistungssport, ist es wichtig, das alle Beteiligten ein gemeinsames Verständnis vom Gegenstand entwickeln bzw. besitzen. Sportmedizinische Aspekte in ihrer gesamten Breite haben hier eine herausgehobene Bedeutung, und sind gleichzeitig auch oftmals Andockstellen zu benachbarten biowissenschaftlichen Themen und Termini, was sich primär aus dem wissenschaftlichen Querschnittscharakter der Sportmedizin ergibt. Zu dieser "Familie" von Wissenschaftsdisziplinen, die auf das Engste mit der Sportmedizin verbunden sind, gehören zum Beispiel die Trainingswissenschaft, die Biomechanik und die Ernährungsphysiologie.
Daraus haben sich für dieses kompakte Nachschlagewerk natürlich Konsequenzen für die Wahl der zu definierenden Begriffe und Prozesse ergeben. Abtraining und Übertraining sind so beispielsweise typische Beispiele für die Notwendigkeit, sie sowohl aus medizinischer als auch aus trainingswissenschaftlicher Sicht zu verstehen. Noch komplexer sind Termini wie Kraft und Schnelligkeit, zu deren Definition sowohl Sportmediziner als auch Biomechaniker und Trainingswissenschaftler beitragen müssen. Aber natürlich gibt es auch sehr viele sportmedizinische Begriffe, die primär oder (fast) ausschließlich medizinisch determiniert sind, wenn man zum Beispiel nur an die verschiedenen Verletzungen allgemein oder in einer sportartspezifischen Ausprägung (Schwimmerknie oder Tennisschulter) denkt. Aber selbst hier fließen trainingsfachliche Fragen ein, da es letztlich nicht nur um das Erkennen und Beschreiben eines medizinischen Problems in einer Sportart geht, sondern darum, dass Sportmediziner, Trainingswissenschaftler und Trainingspraktiker gemeinsam nach Lösungswegen suchen, um solchen Problemen Herr zu werden, ohne dass die sportliche Leistungsfähigkeit signifikant leidet.
Und um in diesem Kommunikationsprozess von Ärzten, Therapeuten, Sportlehrern und Trainern die "gleiche Sprache" zu sprechen, bietet sich diese kompakte Nachschlagewerk sehr gut an, werden doch die wichtig(st)en (sicherlich um die 1.000) Begriffe aus der Sportmedizin, der Sportorthopädie, der Sporttraumatologie, der Sportwissenschaft und Ernährungswissenschaft sehr gut verständlich zusammengetragen und präsentiert.
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Biowissenschaften und Sportmedizin |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
Köln
Deutscher Ärzte-Verlag
2009
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| Ausgabe: | Köln: Deutscher Ärzte-Verlag, 2009.- 279 S. |
| Seiten: | 279 |
| Dokumentenarten: | Buch |
| Level: | hoch |