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    <title>Ergebnis für Versionen - 1227</title>
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      <title>Doping. Dilemma des Leistungssports</title>
      <description><![CDATA[https://cover.sponet.de/SPONET5-00001739.JPG]]></description>
      <pubDate>Sun, 01 Jan 2006 13:24:42 +0100</pubDate>
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      <author>Haug, T.</author>
      <dc:format>Buch</dc:format>
      <dc:subject>Doping</dc:subject>
      <dc:subject>Moral</dc:subject>
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      <dc:tag>Anti-Doping</dc:tag>
      <dc:format>Buch</dc:format>
      <dc:creator>Haug, T.</dc:creator>
      <content:encoded><![CDATA[Es vergeht kein Monat, in dem nicht neue Enthüllungen zum Dopingmissbrauch in der einen der anderen Sportart veröffentlicht werden. Dopingproben werden inzwischen über viele Jahre tiefgekühlt aufbewahrt, um den Betrügern vielleicht später noch - wenn es neue Testverfahren auf bis dato nicht bekannt oder nicht nachweisbare Dopingmittel gibt - auf die Schliche zu kommen, sie zu entlarven und entsprechende Sanktionen zu ergreifen. 
Dabei wird immer deutlicher, dass Doping inzwischen ein Bestandteil der Sportkultur geworden ist, den zwar niemand gerne in der Öffentlichkeit mit dem Sport in Verbindung gebracht haben möchte, der aber im Spitzen- wie im Fitnesssport bedrohliche Dimensionen erreicht hat - sowohl im Denken, in der stillschweigenden Hinnahme des Missbrauchs oder in der Nahme von Dopingsubstanzen selbst. Doping ist ein Thema  bzw. Problem geworden,  das sich wie ein dunkler Schleier über den Sport, über Sportler und deren Leistungen gelegt hat. Sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen ist ein Notwendigkeit und Herausforderung zugleich. In erster Linie ist es Aufgabe der Sportorganisationen selbst, aber auch in staatlichen und gesetzgebenden Institutionen wird seit längerer Zeit über erfolgreiche präventive und sanktionierende Schritte nachgedacht. Letztlich sind auch weitere Institutionen aufgefordert, sich aktiv in den Anti-Doping-Kampf einzubringen, sind es doch auch ethische und moralische Fragen von Fairness oder Betrug, die auf das Engste mit dem Dopingmissbrauch verbunden sind und die von ihren Wirkungen weit über den Sport allein hinausgehen. Dass Doping letztlich nicht ohne die Betrachtung rechtlicher und wirtschaftlicher Aspekte in seiner Vielschichtigkeit verstanden werden kann, machen schon die vielen Medienberichte über den Umgang von Sportlern, Trainern, Sportverbänden, Ministerien, Medien und der Öffentlichkeit mit aktuellen Dopingfällen deutlich. 
Im vorliegenden Buch von Tanja haug werden die vielfältigen Aspekte des modernen Dopins thematisiert, wobei sie den Schwerpunkt in ethischen Themen sowie in der Schaffung vonStrukturen zur Bekämpfung des Dopings gesetzt hat. So diskutiert sie sowohl die imemr wieder gestellte Frage, weshalb Doping nicht freigegeben werden sollte und stellt in unmittelbarer Nähe Hintergründe, Verflechtungen und Konstellationen bis hin zu Abhängigkeiten vor, die Sportler und Trainer über den Einsatz von Dopingsubstanzen nachdeknen lassen. Hier geht es ihr auch um eine sinnvolles und wirkungsvolles Doping-Kontrollsystem wie auch die Sanktionsmöglichkeiten der Sportverbände. Letztlich stellt sie die Strafbarkeit des Dopings im Rahmen des gelten Strafrechts vor und untersucht die bereits gegebenen gesetzlivchen Regelungen, die Gegenstand eines Anti-Doping-Gesetzes sein können. Hier wird insbesondere auf seine unterstützenden Möglichkeiten für Verbände verwiesen, die sich aktiv mit dem Dopiunggeschehen auseinandersetzen, deren Möglichkeiten und Kräfte aber vielleicht (noch) nicht ausreichen, um es entscheidend einzudämmen.]]></content:encoded>
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      <title>Doping - Dilemma des Leistungssports</title>
      <description><![CDATA[https://cover.sponet.de/SPONET5-00001530.JPG]]></description>
      <pubDate>Sun, 01 Jan 2006 13:24:42 +0100</pubDate>
      <link>https://sponet.de/sponet/Record/1227</link>
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      <author>Haug, T.</author>
      <dc:format>Buch</dc:format>
      <dc:subject>Doping</dc:subject>
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      <dc:creator>Haug, T.</dc:creator>
      <content:encoded><![CDATA[Doping ist eines der größten Gefahren des nationalen und internationalen Spitzensports und auch eine riesige Herausforderung für alle diejenigen in den Sportorganisationen, in der Sportpolitik und Sportwissenschaft, unter den Sponsoren und den vielen Zuschauern in den Hallen und Stadien, die dem Spitzensport eine Zukunft sichern wollen. Auch wenn es manchmal dem Kampf gegen Windmühlenflügel zu gleichen scheint, hat gerade die öffentliche Debatte um Ursachen, strukturelle und gesellschaftliche Hintergründe und um ein gemeinsames Vorgehen des autonomen Sports mit den staatlichen Rechtsinstanzen in der Bekämpfung des Dopings dazu geführt, dass sowohl verstärkt präventive als auch rechtliche Maßnahmen ergriffen worden sind, um das Dopinggeschehen genauer zu analysieren, die Mechanismen zu begreifen und effektivere Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Ob damit das Problem Doping jemals grundsätzlich von der Tagesordnung des Spitzensports verschwinden könnte, da der Sport inzwischen zum Wirtschaftsgut und die Sportler zu Kleinunternehmern in eigener Sache geworden sind, wird auch von der Autorin des vorliegenden Buches ausgeschlossen. Ihr Buch kann einen Beitrag leisten, um auch im Sport ethischen Maßstäben wieder mehr Gehör zu verschaffen, die dann den Beteiligten eine Orientierungshilfe für ihr Tun sein können. In diesem Zusammenhang beschwört Tanja Haug fast die Notwendigkeit der Dopingbekämpfung, wenn nicht die bedeutsamen ideellen Werte des Sports der Chancengleichheit und Fairness grundsätzlich in Gefahr geraten sollen. Sollte dies nicht gelingen, wäre ein Szenario denkbar, in dem der Sport seinen Sinn und in der Folge auch seine gesellschaftliche Bedeutung einbüßt. Doch es sind nicht nur diese Werte, die schützenswert sind. Es geht auch um die Gesundheit der Sportlerinnen und Sportler, die auf's Spiel gesetzt wird, es geht um erzieherische und Vorbildfunktionen des Sports, die es durch ein kämpferisches Miteinander zu bewahren gilt. Dies ist keine Aufgabe, die Sportler und Trainer allein, oder nur die "Familie des Sports" erfolgreich lösen kann, hier können nachhaltige Erfolge nur dadurch erkämpft werden, dass das gesamte Umfeld der Sportler, alle Sportinstitutionen und auch die (Sport)Politik gemeinsam an einem Strang ziehen. In ihrem Buch verdeutlicht Tanja Haug deshalb auch die besondere Rolle, die dem Staat in diesen komplexen und komplizierten Prozessen zukommt und die er gemeinsam mit dem autonomen Sport wahrnehmen muss, insbesondere wenn die Selbstreinigungskräfte des Sports nicht ausreichen. Es ist ein sehr interessanter und aufschlussreicher Lesestoff, den Tanja Haug zusammengestellt hat. Bemerkenswert ist die thematische Breite, mit der sie sich dem Thema widmet und die reicht vom Doping als ethisches Problem und der Struktur und Autonomie im Sport und Bezüge zum Dopingproblem. Davon abgeleitet präsentiert sie das aktuelle Doping-Kontrollsystem in Training und Wettkampf und weist auf zukünftige Notwendigkeiten der Weiterentwicklung hin, wenn die Ziele der Dopingbekämpfung erfüllt werden sollen. Einer immer wieder auftauchenden Frage, nämlich die nach der Dopingfreigabe, weicht sie auch nicht aus und formuliert ihre Standpunkte, weshalb das keine Option sein kann und darf. Um dies zu erklären, stellt sie gesellschaftliche, soziologische und organisatorische Hintergründe des Dopings vor. Abschließend analysiert sie dann das Sanktionssystem der Sportverbände bei Dopingvergehen (Sportgerichtsbarkeit), präsentiert ergänzend dazu das staatliche Sanktionssystem bei Dopingmissbrauch und entwickelt daraus die besondere Verantwortung des Staates im Kampf gegen das Doping (Anti-Doping-Gesetz und andere staatliche Eingriffe).]]></content:encoded>
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