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    <title>Ergebnis für Versionen - 1260</title>
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      <title>Wandlungen des Zuschauerverhaltens im Profifußball</title>
      <pubDate>Sun, 01 Jan 2006 08:11:55 +0100</pubDate>
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      <author>Pilz, G. A.</author>
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      <author>Klose, A.</author>
      <author>Schwenzer, V.</author>
      <author>Steffan, W.</author>
      <author>Wölki, F.</author>
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      <dc:subject>Fußball</dc:subject>
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      <content:encoded><![CDATA[Die Untersuchung befasste sich in drei Teilstudien mit dem Thema "Die Wandlung des Zuschauerverhaltens im Profifußball - Notwendigkeiten, Möglichkeiten und Grenzen gesellschaftlicher Reaktion". Die Kultur der Ultras wurde durch Professor Dr. Pilz/Franciska Wölki. M.A. (Hannover) analysiert, die Schnittstelle zwischen Polizei und Sozialarbeit durch Dipl.-Soz. Andreas Klose/Professor Dr. Werner Steffan (Potsdam) erforscht und den genauen Blick auf das rassistische, fremdenfeindliche und rechtsextreme Zuschauerverhalten richteten Sabine Behn M.A./Viktoria Schwenzer M.A. Die Ergebnisse der Studie haben bereits Eingang in das Sicherheitskonzept der Polizei für die im Sommer beendete Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland gefunden.
Die Studie schlägt einen Maßnahmen-Katalog vor, der besonders im Bereich Rassismus intensiv ausfällt. Die Gegenstrategien reichen von regelmäßigen Schulungen für Ordner und Sicherheitsbeauftragte über die Durchführung eines Aktionstages für Toleranz und Respekt bis hin zur Schaffung einer hauptamtlichen Stelle zum Thema "Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus".]]></content:encoded>
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      <title>Wandlungen des Zuschauerverhaltens im Profifußball</title>
      <description><![CDATA[https://cover.sponet.de/SPONET5-00001501.JPG]]></description>
      <pubDate>Sun, 01 Jan 2006 08:11:55 +0100</pubDate>
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      <author>Pilz, G. A.</author>
      <author>Behn, S.</author>
      <author>Klose, S.</author>
      <author>Schwenzer, V.</author>
      <author>Steffan, W.</author>
      <author>Wölki, F.</author>
      <dc:format>Buch</dc:format>
      <dc:subject>Fußball</dc:subject>
      <dc:subject>Hochleistungssport</dc:subject>
      <dc:subject>Leistungssport</dc:subject>
      <dc:subject>Zuschauer</dc:subject>
      <dc:subject>Verhalten</dc:subject>
      <dc:subject>Sportsoziologie</dc:subject>
      <dc:subject>Politik</dc:subject>
      <dc:subject>Entwicklung</dc:subject>
      <dc:subject>Gesellschaft</dc:subject>
      <dc:subject>Bundesrepublik Deutschland</dc:subject>
      <dc:subject>Prävention</dc:subject>
      <dc:subject>Sportverein</dc:subject>
      <dc:subject>Sportverband</dc:subject>
      <dc:format>Buch</dc:format>
      <dc:creator>Pilz, G. A.</dc:creator>
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      <dc:creator>Schwenzer, V.</dc:creator>
      <dc:creator>Steffan, W.</dc:creator>
      <dc:creator>Wölki, F.</dc:creator>
      <content:encoded><![CDATA[Erschreckende Bilder begleiten in den letzten Jahren immer wieder und leider auch immer häufiger die Berichterstattung von Fußballspielen. Fremdenfeindliches, rassistisches oder rechtsextremes Verhalten von Zuschauergruppen bei Länderspielen in verschiedenen Ländern Europas, aber auch bei Spielen unterklassiger Vereine zum Beispiel in Sachsen oder Berlin prägen in zunehmendem Maße die Fanszenen. Die so genannte Ultraszene hat sich dabei zur akustisch und optisch auffälligsten Gruppierung in den Stadien entwickelt, die gezielt die Konfrontation mit anderen, friedlichen wie auch konkurrierenden Gewalt bereiten  Fans und der Polizei suchen, die dabei auch versuchen, das mediale Interesse mit spektakulären Aktionen, wie auch mit hemmungsloser Gewalt auf sich zu ziehen. Solche Szenen spielen sich auf den Plätzen während der Spiele ab, finden aber ihren Anfang wie auch ihre Fortsetzung allerdings auch im Umfeld der Stadien, in Bahnen und Bussen oder auf Parkplätzen.
Vereine und Verbände, Fanclubs und Sport- bzw. Sozialwissenschaftler, Politiker und Sicherheitskräfte stellen sich in zunehmendem Maße diesem Problem und versuchen, die Ursachen besser zu verstehen und gemeinsam präventive Strategien zu entwickeln. Um diesen Bemühungen eine gesicherte wissenschaftliche Basis zu geben, wurden durch das Bundesinstitut für Sportwissenschaft drei Teilstudien vergeben, die sich seit 2004 mit den Themen
- Ultraszene in Deutschland
- soziale Arbeit und Polizei im europäischen Kontext der Fanbetreuung und
- Rassismus/Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus im Zuschauerverhalten und Entwicklung von Gegenstrategien
befasst haben. Ziel der Studien war die Analyse aktueller Wandlungsprozesse im Verhalten von Zuschauern bei Fußballspielen sowie die Entwicklung von Handlungsempfehlungen im Rahmen von Polizei- und Sozialarbeit. Mit Methoden der empirischen Sozialforschung sowie einer quantitativen Fragebogenerhebung unter Szenemitgliedern und Feldbeobachtungen konzentrierten sich die Wissenschaftler auf analytische Untersuchungen, die immer das Ziel verfolgten, aktuelle Prozesse inhaltlich aufzuhellen, da hierin die (einzige) Möglichkeit zur Entwicklung geeigneter präventiver Maßnahmen und der Formulierung von Handlungsempfehlungen gesehen wurde. Die vorgelegten Untersuchungsergebnisse offenbarten ein sehr differenziertes Bild der Ultra-Fanszene bzw. Ultra-Fankultur in Deutschland, die als Zuneigungs-, Protest-, Demonstrations- und Provokationskultur beschrieben wird, die regionale (alte bzw. neue Bundesländer) Unterschiede und drei ausgeprägte Feindbilder (Polizei, Fußballverbände, Medien) aufweist. Um diesen Prozessen effektiv begegnen zu können wird empfohlen, dass die beteiligten Organisationen und Personen gemeinsam Kommunikations- und Kontaktkonzepte entwickeln, mit denen sowohl auf aktuelle Ereignisse bei Spielen reagiert werden kann, die aber ihren primären Schwerpunkt in Aus- und Fortbildungsstrategien, in der Verbesserung der Qualität der Fanarbeit sowie in der Vereinbarung von Modellen zwischen Fanprojekten und den Sicherheitskräften zur Regelung regionaler Konflikte haben. Hier werden auch zentrale Ansatzpunkte in der aktiven Auseinandersetzung mit Fremdenfeindlichkeit oder Rechtsextremismus innerhalb der Fankultur gesehen, wobei besondere Aufmerksamkeit auf die Durchführung von Aktionen wie Workshops, Expertengesprächen, Aus- und Fortbildungsmaßnahmen zur Entwicklung von gegenseitigem Respekt und mehr Toleranz empfohlen werden. 
Die vorgelegten Studien, deren Zusammenfassung auch in Englisch und Russisch nachzulesen sind, bieten ein sehr umfassendes Datenmaterial. Dieses beruht auf erstmalig in dieser Tiefe vorgenommenen Analysen der Ultra-Fanszene in Deutschland und liefert damit Einblicke in diese Fanwelt, die die Grundlage zur Entwicklung von Sicherheitskonzepten oder zur Unterstützung und zielgerichteten Entwicklung von Fanprojekten bilden können]]></content:encoded>
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