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    <title>Ergebnis für Versionen - 3027949</title>
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      <title>Biomechanik und neurale Steuerung des Eisschnellaufs (9).&lt;NZ&gt;Klappschlittschuhe und Fuß-Rollbewegung</title>
      <pubDate>Thu, 01 Jan 1998 13:47:44 +0100</pubDate>
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      <author>Otten, B.</author>
      <dc:format>Artikel</dc:format>
      <dc:subject>Eisschnelllauf</dc:subject>
      <dc:subject>Biomechanik</dc:subject>
      <dc:subject>Bewegung</dc:subject>
      <dc:subject>Fußball</dc:subject>
      <dc:format>Artikel</dc:format>
      <dc:creator>Otten, B.</dc:creator>
      <content:encoded><![CDATA[Die Folge neun der Reihe zur Biomechanik und Bewegungssteuerung im Eisschnellauf erörtert die Fuß-Rollbewegung beim Einsatz des Klappschlittschuhs. 
Dazu wird der Frage nachgegangen, ob eine Achse, die nicht am Schuh fixiert ist, sondern sich mit  der Öffnung des Skates nach vorn bewegt, vorteilhaft ist. 
Eine durch die Schlittschuhkonstruktion mögliche Rollbewegung des Fußes verbessern die hebelverhältnisse  und damit die biomechanischen Voraussetzungen beim Eisschnellaufen. 
Eine Variante, dies zu erreichen, ist ein siebenachsiger Mechanismus, wobei die Achsen zusammen eine unsichtbare, sich bewegende Achse bilden. 
                             
Ein direkter Vergleich zwischen einem ein- und dem siebenachsigen Schlittschuh macht den Unterschied auch für den Läufer selbst sofort erkennbar: Der Schlittschuh mit "eingebauter " Fußrollfunktion ermöglicht einen härteren Abdruck, sobald sich die Ferse abhebt. Entscheidend ist die Position des Mechanismus unter dem Fuß. Hier ist bei der Montage eine große Aufmerksamkeit erforderlich, um die individuell optimale Einstellung zu finden. Die Achse sollte einen cm vor dem Ballen beginnen, d.h. etwa 2 cm weiter hinten als im Schnitt die Achse beim einachsigen Klappschlittschuh. Das bedeutet, daß der Läufer, wenn das Druckzentrum in die Nähe des Ballens kommt (insbesondere beim linken Fuß in der Kurve), ein Gefühl des Ungleichgewichts verspüren könnte. Sobald sich die Ferse zu früh löst, ist kein Weg zurück mehr möglich, was zu einem dramatischen Druckverlust unter der Kufe führt. Es gibt zwei Möglichkeiten, Herr über dieses Problem zu werden: Erstens durch die Anpassung der Technik (benötigt werden dafür ca. 100 Stunden), zweitens durch die Anpassung des Schlittschuhs, so daß die Achse weiter vorn am Fuß beginnt. Dadurch wird der durch den Mechanismus erzielte Vorteil allerdings etwas vermindert.]]></content:encoded>
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      <title>Biomechanik und neurale Steuerung im Eisschnellauf (10).&lt;NZ&gt;Neurale Steuerung</title>
      <pubDate>Thu, 01 Jan 1998 13:47:44 +0100</pubDate>
      <link>https://sponet.de/sponet/Record/3027949</link>
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      <author>Otten, B.</author>
      <dc:format>Artikel</dc:format>
      <dc:subject>Eisschnelllauf</dc:subject>
      <dc:subject>Biomechanik</dc:subject>
      <dc:subject>Steuerung</dc:subject>
      <dc:subject>Bewegung</dc:subject>
      <dc:format>Artikel</dc:format>
      <dc:creator>Otten, B.</dc:creator>
      <content:encoded><![CDATA[Komplizierte technische Abläufe im Sport sind nur bewußt zu steuern, in der Praxis laufen sie jedoch meist intuitiv, für den Sportler unbemerkt gesteuert, ab. Intuitiv sind jedoch keine Technikveränderungen zu realsieren. Dieser Problematik widmet sich Verf. in der zehnten Folge seiner Reihe zu Biomechanik und neuraler Bewegungssteuerung im Eisschnellauf. 
Verf. betont, daß allein Feedbackinformationen nicht ausreichen, sofortiges Reagieren auf Feedback bringt oft nichts, sondern eher das gesamte System durcheinander. Wichtig ist vor Beginn der Handlung (des Laufens) theoretisches Wissen darüber. Verbunden damit sind Lernprozese. 

Mittels eines von Verf. entwickelten Computermodells des menschlichen Körpers ("Laflange") können alle Arten von Bewegungen simuliert werden. Laflange kann sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechts sein und alle beliebigen Körperbautypen verkörpern. Laflange ist in der Lage, den normalen menschlichen Gang zu imitieren und daraus zu berechnen, wie die Muskeln dazu durch das Gehirn aktiviert werden müssen. Aus diesen Aktivierungsmustern können dann wiederum neue oder angestrebte Bewegungsmuster ermittelt werden. Schrittweise können an dem Modell kleinste Veränderungen in den Aktivierungsmustern vorgenommen werden, um letztendlich eine Optimalbewegungsform herauszufinden. 
Ein großes Problem innerhalb der Bewegungssteuerung beim Menschen ist die Zeit, die für die Veränderung von Muskelkräften benötigt wird. 

Verf. hat herausgefunden, daß - den letzten Teil der Abdruckphase betreffend - zwei Dinge vor allem kaum beeinflußbar sind: erstens die Art des Seitwärtsfallens und zweitens die Art des Zurückgleitens der Schlittschuhe während der Abdruckphase. Der Beginn dieser Bewegungen ist noch steuerbar, der Athlet kann jedoch nichts mehr tun, sobald die Bewegung eingesetzt hat. 
Schlußfolgerung: Die Effektivität einer Bewegung ist in hohem Maße davon abhängig, wie sie beginnt. 
Insbesondere in der Anfangszeit des Erlernens der Eisschnellauftechnik mit dem Klappschlittschuh muß der Sportler mitunter gegen die natürlich einsetzende Schutzfunktion des Körpers gegen mögliche gesundheitliche Schädigungen ankämpfen. Daher wird zur Bewegungssteuerung viel Zeit benötigt. 

Zur Zukunft

Verf. entwickelt Visionen über zukünftige Möglichkeiten der Bewegungssteuerung im Eisschnellauf, z.B.:
Der Läufer trägt eine Spezialbrille in deren Gläsern er Informationen über Leistung und Effektivität seines Laufes per Computer übermittelt bekommt. Die Informationen erhält der Computer über zwischen Haut und Anzug eingebaute Sensoren. Diese werden mit einem Idealbild verglichen, die Abweichungen werden dem Sportler übermittelt...
Technisch ist vieles möglich, alles ist eine Frage des Geldes. Da dies jedoch auch in Zukunft immer fehlen wird, kommt es insbesondere auf die Bereitschaft der Trainer an, sich der Pr oblematik Technik und Bewegunssteuerung zu widmen, um ihre Sportler mit der effektivsten Technik auszustatten und zum Erfolg zu führen. ]]></content:encoded>
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      <title>Biomechanik und neurale Kontrolle im Eisschnellauf (8).&lt;NZ&gt;Die Achse des Klappschlittschuhs</title>
      <pubDate>Thu, 01 Jan 1998 13:47:44 +0100</pubDate>
      <link>https://sponet.de/sponet/Record/3027953</link>
      <guid>https://sponet.de/sponet/Record/3027953</guid>
      <author>Otten, B.</author>
      <dc:format>Artikel</dc:format>
      <dc:subject>Eisschnelllauf</dc:subject>
      <dc:subject>Biomechanik</dc:subject>
      <dc:subject>Sportgerät</dc:subject>
      <dc:subject>Mechanik</dc:subject>
      <dc:format>Artikel</dc:format>
      <dc:creator>Otten, B.</dc:creator>
      <content:encoded><![CDATA[Eine wesentliche Frage ist die: "Wo ist die Achse des Klappschlittschuhs in Relation zum Fuß zu plazieren, um den größtmöglichen Vorteil zu erzielen?"
An der Freien Universität Groningen wurde zu diesem Zweck eine vierjährihge Studie begonnen. Einbezogen werden dabei die Gesetze der Biomechanik, Computersimulationen im Ergebnis vieler Erfahrungen auf dem Eis sowie Ergebnisse von Sprungtests im Labor. 
Im Sinne der Öffnubg des Schuhs gibt es Limits für die Plazierung der Achse: Sie muß mindestens 3 cm vor dem Ballen plaziert werden, um eine weite Öffnung des Fußes zu ermöglichen. Für die Begrenzung nach vorn (zur Spitze des Schlittschuhs hin), ist die Regel sehr einfach: Die Achse kann nie vor der Spitze der Kufe liegen. Bei Schuhgröße 42 bleibt damit ein Spielraum von 16 cm, in denen die Achse liegen kann (Abb. 11). 

Beim Verwenden normaler Schlittschuhe ohne Klappmechanismus tragen die Muskeln um das Fußgelenk lediglich die Veranntwortung für die Balance; die Abdruckkraft wird vordergündig von Knie und Hüftstreckern realisiert. 
Beim Klappschlittschuh kann die Abdruckkraft erhöht werden, sobald das Druckzentrum die Achse erreicht (Abb. 12).  Nach dem Abheben der Ferse beginnt sich die Abdruckkraft zu verringern. 
Auf den ersten Blick scheint es unerheblich zu sein, welche Art von Mechanismuzs zwischen Muskeln und Eis verwendet wird; Simulationen bestätigten dies: Die Plazierung der Achse in verschiedenen Positionen führte zu keinen differierenden Energieanstiegen im Moment, in dem die Kufe das Eis verläßt. 
Diese Annahme ist dennoch unrealsitisch, da sie nur dann wirkt, wenn die Muskelkraft  beim Anheben der Ferse unverändert wäre. Daher ist es vorteilhaft, während des Skatingschritts die Ferse so früh wie möglich zu heben. Damit sollte die Achse so nah am Fußgelenk liegen wie möglich. Andererseits wird die Muskelkraft vor dem Anheben der Ferse am größten, d.h. wenn die Achse so weit wie möglich vom Fußgelenk entfernt ist. Diese beiden Faktoren widersprechen sich gegenseitig, weshalb ein Kompromiß in den Simulationen erforderlich ist.

Zusammenfassung:
1.
Die Achsposition beim Klappschlittschuh scheint ein Kompromiß zu sein zwischen einem frühen Anheben der Ferse, einem maximalen Schuhöffnungswinkel und der Energiespeicherung in den Wadenmuskeln.

2.

Die optimale Position der Achse scheint abhängig zu sein von der Leistung (somit der Laufgeschwindigkeit), der Elastizität der Wadenmuskeln sowie Größe und Gewicht des Läufers.]]></content:encoded>
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