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    <title>Ergebnis für Versionen - 4035201</title>
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      <title>Sportbindung und Sportsucht im Ausdauersport. Theorie, Diagnostik, Empirie</title>
      <description><![CDATA[https://cover.sponet.de/SPONET5-00003177.JPG]]></description>
      <pubDate>Thu, 01 Jan 2015 23:59:30 +0100</pubDate>
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      <author>Schipfer, M.</author>
      <dc:format>Buch</dc:format>
      <dc:subject>Ausdauerdisziplinen</dc:subject>
      <dc:subject>Lauf</dc:subject>
      <dc:subject>Theorie</dc:subject>
      <dc:subject>Verhalten</dc:subject>
      <dc:subject>Störung</dc:subject>
      <dc:subject>Diagnostik</dc:subject>
      <dc:subject>Therapie</dc:subject>
      <dc:subject>Freizeitsport</dc:subject>
      <dc:subject>Sportpsychologie</dc:subject>
      <dc:subject>Sportsoziologie</dc:subject>
      <dc:format>Buch</dc:format>
      <dc:creator>Schipfer, M.</dc:creator>
      <content:encoded><![CDATA[Sport ist eine der liebsten Freizeitbeschäftigungen vieler Menschen und besonders Ausdauersport wird gern als Ausgleich beispielsweise für die ausgeprägte sitzende Tätigkeit und Bewegungsmangel im Beruf praktiziert. Das bestätigen unter anderem die hohen Teilnehmerzahlen der vielen Lauf-, Skilanglauf- oder Triathlonveranstaltungen. Viele Menschen betreiben den Ausdauersport rein als Hobby, um sich aktiv an der frischen Luft zu bewegen, andere wiederum verfolgen durchaus ambitionierte sportliche Ziele beim Ausüben ihres Sports. Das alles ist "normal" und gesund und dient dem körperlichen und geistigen Wohlbefinden. Aber immer wieder geraten gerade Freizeitsportler in eine Sportabhängigkeit, werden sportsüchtig. Das ist ein Maß, in dem Sport dann nicht mehr gesund ist, sondern das regemäßige Sporttreiben in ein "zu viel des Guten" umgeschlagen ist und zum regelrechten Zwang wird. Häufig nehmen die Trainingsumfänge dann so zu, dass der Sport den gesamten Aufmerksamkeitsfokus und das gesamte Zeitbudget des Athleten einnimmt und alles andere in den Hintergrund rückt oder bedeutungslos wird. 
Dieses nicht seltene Phänomen ist der Betrachtungsgegenstand dieses Buches, das gleichzeitig die Dissertation der Autorin repräsentiert. Es wird ein Überblick über den aktuellen Forschungsstand zum Thema gegeben und versucht, mittels des Sucht-Bindungs-Models die "Entstehung und aufrechterhaltenden Bedingungen einer Sportsucht nachzuvollziehen und aufzuzeigen". 
Arbeit und Buch wurden dazu in drei Teile gegliedert - Theorie, Diagnostik und Empirie. 
Der erste Teil wendet sich der Problematik von der Theorieseite her zu. So werden verschiedene Arten von Sportsucht unterschieden, sie werden psychischen Störungen zugeordnet. Bisher existierende Modellannahmen zur Entstehung einer Sportsucht werden ebenso erläutert wie die Symptome oder verfügbare Messinstrumente zur Diagnostik einer Sportsucht. 
Im zweiten Teil steht die Diagnostik im Fokus, wobei insbesondere der "Fragebogen zur Erfassung des Sportverhaltens von Ausdauersportlern" (FESA) im Fokus steht, ein "deutschsprachiges Messinstrument zur Erfassung einer vorliegenden Sportbindung, Sportfokussierung oder Sportsuchtgefährdung bei Ausdauersportlern", der in dieser Arbeit validiert wird. 
Im dritten Teil wird die Entwicklung des Sucht-Bindungs-Modells dargelegt, das empirisch überprüft wird. Das Modell stellt eine Weiterentwicklung eines bereits existierenden Modells zur Lauf- und Ausdauersucht dar. Neu ist vor allem das Konstrukt der Sportfokussierung, dass zur Differenzierung zwischen sportsuchtgefährdeten Sportlern und ambitionierten zielfokussierten Athleten eingeführt wurde. Die hier dargestellten Ergebnisse basieren auf einer Querschnittsstudie mit 317 Untersuchungsteilnehmern und einer Längsschnittstudie mit acht Messzeitpunkten über 12 Monate. 
Zusammenfassend wird die Sportsucht beschrieben als "ein mehrdimensionales, schädliches sportliches Verhalten, das zu einer klinisch signifikanten Beeinträchtigung und zu Stress führt". Sportsucht wurde als "multikausales" und "aufgrund seiner Vielschichtigkeit schwer zu erfassendes" Phänomen aufgeklärt. Das Buch grenzt diese Sportsucht aber auch von anderen süchtigen Verhaltensweisen ab, die beispielsweise als Symptome anderer psychischer Krankheiten auftreten. Noch nicht bis zum Ende gelangt diese Arbeit - wie viele andere - mit der Problematik einer einheitlichen eigenen Definition der primären Sportsucht, die weiterhin als Forschungsziel bestehen bleibt.]]></content:encoded>
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      <title>Sportbindung und Sportsucht im Ausdauersport : Theorie - Diagnostik - Empirie</title>
      <description><![CDATA[https://cover.sponet.de/SPONET5-00000261.JPG]]></description>
      <pubDate>Thu, 01 Jan 2015 23:59:30 +0100</pubDate>
      <link>https://sponet.de/sponet/Record/4035201</link>
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      <author>Schipfer, M.</author>
      <dc:format>Dissertation</dc:format>
      <dc:subject>Triathlon</dc:subject>
      <dc:subject>Sportpsychologie</dc:subject>
      <dc:subject>Befragung</dc:subject>
      <dc:subject>Langstreckenlauf</dc:subject>
      <dc:subject>Radsport</dc:subject>
      <dc:subject>Persönlichkeit</dc:subject>
      <dc:subject>Krankheit</dc:subject>
      <dc:subject>Untersuchungsmethode</dc:subject>
      <dc:subject>Sportmedizin</dc:subject>
      <dc:tag>Sucht</dc:tag>
      <dc:format>Dissertation</dc:format>
      <dc:creator>Schipfer, M.</dc:creator>
      <content:encoded><![CDATA[Dieses Buch beschäftigt sich mit der Problematik der (primären) Sportsucht und gliedert sich in drei Teile.

Teil 1: Die Theorie beinhaltet eine umfangreiche Literatur- und Theorieanalyse auf Basis sowohl aktueller als auch älterer, jedoch immer noch relevanter deutscher, angloamerikanischer und anderer internationaler Quellen. Thematisiert werden zudem u.a. die bis heute anhaltende Diskussion um die Begriffe Sucht und Abhängigkeit, die Definitionsansätze zur primären Sportsucht und verschiedene ein- und mehrdimensionale Modelle zur Entstehung von Sportsucht. Dabei wird vor allem auf die multidimensionalen Modelle intensiver eingegangen. Die psychologische, soziale sowie physiologische Faktoren berücksichtigen und die Entstehung einer Sportsucht als einen dynamischen multikausalen Prozess darstellen. Auch wird eine umfassende Übersicht über vorhandene anglo­amerikanische Messinstrumente zur Erfassung von Sportsucht aufgezeigt, die wenigen vorhandenen deutschsprachigen Messinstrumente mit einbezogen, und abschließend auf Therapieansätze eingegangen.

Teil 2: Der Diagnostikteil des Buches beinhaltet die Entwicklung und Validierung eines Fragebogeninstrumentes zur Erfassung des Sportver­haltens von Ausdauersportlern (FESA), welcher als Screeninginstrument zur Einordnung der Ausdauersportlern in die Bereiche sportgebunden, sportfokussiert oder sportsuchtgefährdet dient. Am Ende von Teil B steht ein deutschsprachiger validierter Fragebogen mit den fünf Subskalen positive Konsequenzerwartung, Probleme mit dem sozialen Umfeld, gesundheitliche Gründe, Entzugserscheinungen und Sport als Kompensationsmöglichkeit. Anhand eines Gesamtscores - gebildet aus den fünf Subskalen - kann die Zuordnung der Sportler anhand der Richtwerte erleichtert werden.

Teil 3, die Empirie befasst sich mit der Herleitung und empirischen Überprüfung des Sucht-Bindungs-Modell (SBM). Dieses Modell basiert auf dem Prozessmodell zur Entstehung von Lauf- und Ausdauersucht von Schack (2000) und wird um Komponenten aus dem Model of Paticipation in Running von Sachs und Pargman (1984) und dem Hedonic Management Model of Addictions von Brown (1997) erweitert und um die Konstrukte Leidenschaft im Sport nach Vallerand et al. (2003), Perfektionismus im Sport nach Stoeber et al. (2008), Locus of control nach Krampen (1991) sowie kritische Lebensereignisse nach Holmes und Rahe (1967) ergänzt. Postuliert wird, dass es unterschiedliche Stadien gibt, die mit Sportbindung, Sportfokussierung und schlussendlich Sportsucht beschrieben werden. Das Auftreten kritischer Lebensereignisse stellt dabei einem möglichen Wendepunkt bei der Entwicklung von einer Sportbindung oder -fokussierung hin zur Sportsucht dar. Die querschnittliche empirische Überprüfung erfolgte anhand von 317 Ausdauersportlern. Die postuliert Dynamik des Sucht-Bindungs-Modells konnte anhand einer Pilotstudie mit über acht Messzeitpunkte unter Einsatz des FESA in den Einzelanalysen der Sportler aufgezeigt werden.

Dieses Buch stellt eine sehr umfassende und methodisch exzellente Arbeit zu dem bedeutsamen Thema der Sportsucht dar, zu welchem dringender Forschungsbedarf besteht.  (Autorreferat)]]></content:encoded>
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