Pädagogische Agenten beim Lernen von Sporttheorie - Eine quasiexperimentelle Feldstudie

Lernen ist mit Aufwand verbunden. Der Lernstoff muss durch die Lernenden aufgenommen, gespeichert, abgerufen und auf konkrete Beispiele angewendet werden. Pädagogische Agenten (PA), d. h. virtuelle, anthropomorphe Charaktere, welche beim Online-Lernen eingesetzt werden, können Lernprozesse in vielfacher Weise unterstützen (z. B. Kim & Baylor, 2016; Schröder & Adesope, 2014; Veletsianos & Russell, 2014): Sie können kommentieren und motivieren, Impulse geben, Fragen stellen, die Aufmerksamkeit lenken, ermuntern u.v.m. Ihre Wirkungen können damit auf verschiedenen Ebenen ansetzen: der kognitiven, der metakognitiven, der sozialen, der volitionalen, der motivationalen und der emotionalen Ebene. Technisch gesehen handelt es sich bei PA um multimediale interaktive und animierte Präsentationen von Informationen durch einen virtuellen Charakter. Damit ergeben sich eine Fülle von Gestaltungsmöglichkeiten bezüglich Alter, Geschlecht, Stimme, Erscheinungsform (Gesicht, Körper, Kleidung etc.), Verhalten (Mimik, Gestik etc.) und vermittelten Informationsinhalten. In Laborstudien sind die positiven Effekte von PA für das Lernen vielfach belegt worden. Ziel der vorliegenden Studie war es deshalb, die Effekte von PA auf Leistung und Einstellungen beim Lernen sportwissenschaftlicher Theorie unter Feldbedingungen zu überprüfen.
© Copyright 2016 Sportinformatik XI : Jahrestagung der dvs-Sektion Sportinformatik 2016 in Magdeburg. Veröffentlicht von Shaker Verlag. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Sozial- und Geisteswissenschaften Naturwissenschaften und Technik
Tagging:E-Learning
Veröffentlicht in:Sportinformatik XI : Jahrestagung der dvs-Sektion Sportinformatik 2016 in Magdeburg
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Aachen Shaker Verlag 2016
Seiten:114-119
Dokumentenarten:Kongressband, Tagungsbericht
Level:hoch