Atemgasanalyse im Leistungssport

Die vorgelegten Daten der sportartspezifischen Leistungsdiagnostik von Sportlergruppen und Einzelathleten belegen, daß die monokausale Leistungsdiagnostik im Hochleistungstraining sehr riskant ist. Im Hochleistungstraining erfolgen physiologisch belegbare Leistungsfortschritte nur in engen Grenzen und nicht in großen Sprüngen. Um auch kleine Entwicklungsschritte in den Leistungsgrundlagen des Stoffwechsels, der Atmung und des Herz-Kreislauf-Systems sicher zu belegen, sollten mehrere biologische und/oder biomechanische Meßgrößen bestimmt werden. Nur bei Kenntnis der Wirkrichtung des Trainings, steigt die Sicherheit der leistungsdiagnostischen Aussage. Die Meßgrößen der Atmung sind gegenwärtig und auch künftig ein wesentlicher Bestandteil der KLD in den Ausdauersportarten.
© Copyright 1999 Zeitschrift für Angewandte Trainingswissenschaft. Meyer & Meyer Verlag. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin
Veröffentlicht in:Zeitschrift für Angewandte Trainingswissenschaft
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Aachen 1999
Jahrgang:6
Heft:2
Seiten:9-43
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch