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Durchflusszytometrie in der Sportimmunologie

Durchflusszytometrie ist eine vielseitige Methode, um individuelle Zellen inmitten einer gemischten Population gleichzeitig auf verschiedene Parameter zu analysieren. Sie basiert auf der Analyse von Streulicht und Fluoreszenzsignalen, die durch Laserlichtquellen angeregt werden. Zellgröße und Granularität ebenso wie Dichte und Verteilung multipler Marker auf der Oberfläche oder im Zytoplasma der Zelle können mit Hilfe spezifischer fluoreszenzmarkierter Antikörper bestimmt werden. Anwendungsmöglichkeiten umfassen: Immunophänotypisierung mittels Oberflächenmarker, Analyse von intrazellulären Antigenen, Nukleinsäuregehalt, Phagozytose, Oxidativem Burst, Kalziumflux, pH, Membranpotential und Apoptose. Auch in der Sportimmunologie wird die Methode mittlerweile häufiger genutzt. Sportinduzierte Veränderungen von Leukozyten und Lymphozytensubpopulationen wie NK- (CD16/CD56), T-helfer (Th) and T-zytotoxisch (Tc) Zellen (CD4, CD8) einschließlich Subtypen Th1/Tc1 und Th2/Tc2 entsprechend ihrer Zytokinproduktion (IFNgamma, IL-2 and IL- 4), naive und Gedächtnis- und Effektor-T-Zellen (CD45RO, CD62L, CD11a), intrazelluläre Zytokine und Hitzeschockproteine (HSP), Thrombozytenaktivierung, Kalziumsignaling, Phagozytose and Oxidativeburst- Aktivität, Reifungsstadien von Monozyten und dendritischen Zellen und Apoptose wurden in verschiedenen Studien untersucht. Anhand einiger ausgewählter Beispiele werden die Methode und ihre Anwendungsmöglichkeiten in der Sportimmunologie vorgestellt.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin
Veröffentlicht in:Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2005
Jahrgang:56
Heft:9
Seiten:327-331
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch