Belastungsinduzierte Atembeschwerden im Sport

Belastungsinduzierte asthmatische Symptome und Asthma werden häufig bei hochtrainierten Athleten diagnostiziert. Ein belastungsinduziertes Asthma (EIA) und eine belastungsinduzierte Bronchokonstriktion (EIB) treten, je nach Sportart, in 15-45% aller Hochleistungssportler auf. Das EIA tritt nicht selten auch zusammen mit einer Vocal Cord Dysfunktion (VCD) in Erscheinung, die auch eigenständig als Differentialdiagnose in Betracht gezogen werden muss. Die Therapie basiert auf antiinflammatorischer Medikation (inhalative Glukokortikosteroide) und inhalativen Bronchodilatatoren (z.B. ß2-Agonisten). Im Allgemeinen dürfen, gemäß der Verbotsliste der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA), ß2-Agonisten bei Sportlern nicht zur Anwendung gelangen. Allerdings enthält die WADA-Liste spezifische ß2-agonistische Substanzen, die zur inhalativen Therapie verwendet werden dürfen. Autorreferat
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin
Tagging:Asthma
Veröffentlicht in:Sport-Orthopädie - Sport-Traumatologie
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2016
Jahrgang:32
Heft:1
Seiten:45-53
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch