Hydration, drinking and exercise performance

(Flüssigkeitshaushalt, Trinken und Leistungsfähigkeit)

Athletinnen und Athleten trinken während dem Sport, um Flüssigkeitsdefizite und Durst zu reduzieren oder zu vermeiden. Trotz jahrzehntelanger Forschung gibt es nach wie vor unterschiedliche Sichtweisen darüber, wieviel während dem Sport getrunken werden soll, um die Leistung zu optimieren. Das Ziel dieses Reviewartikels besteht darin,die Argumente hinter sich widersprechenden Sichtweisen zu beleuchten und die verfügbare Evidenz kritisch zu hinterfragen. Sich widersprechendeTheorien scheinen auf einer unterschiedlichen selektiven Auswahl aus der verfügbaren Evidenzgrundlage zu basieren. In Studien, welche die Leistung mit Time Trials gemessen haben und sich das Flüssigkeitsdefizit während Belastung entwickelte, konnte bei milden und warmen Umgebungsbedingungen bis zu einem Flüssig- keitsdefizit von 4% der Körpermasse kein negativer Effekt auf die Ausdauerleistungsfähigkeit festgestellt werden. Dies zumindest solange, als die Athleten nicht am Trinken gehindert werden. Im Gegensatz dazu wurde in Studien, welche das Flüssigkeitsdefizit vor Belastungsstart induziert haben, konsistent bereits bei Flüssigkeitsdefiziten von 1 bis 2% der Körpermasse eine Leistungsbeeinträchtigung festgestellt. Weitereaktoren wie die Durstwahrnehmung könnten die Leistung mit beeinflussen, wobei Leistungseffekte aber auch nicht alleine aufgrund des Durstgefühls erklärt werden können. Allerdings konnten keine Hinweise gegen die Hypothese gefunden werden, wonach gemäss Durst zu trinken die Leistung optimieren würde. Gleichzeitig gibt es auch Argumente, welche für die Ausarbeitung eines Trinkplans sprechen. Autorreferat
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Trainingswissenschaft
Veröffentlicht in:Swiss Sports & Exercise Medicine
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 2017
Jahrgang:65
Heft:1
Seiten:16-21
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch