Primärprävention von Sportverletzungen und -schäden
Sport ist ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft und hat weitreichende positive Wirkungen auf unsere Gesundheit. Leider geht ein Teil dieser positiven Wirkungen durch Sportverletzungen verloren. Inzwischen ist die Evidenz von Präventionsprogrammen zur Vermeidung von Sportverletzungen an Knie, Hüfte, OSG und Schulter gut belegt. Am Kniegelenk ist die Datenlage am größten, hier können bei Adoleszenten und jungen Frauen bis zu 67% der vorderen Kreuzbandverletzungen vermieden werden. Am schlechtesten untersucht ist die Schulter, hier gibt es nur wenige randomisierte Studien, die jedoch auch eine signifikante Verletzungsreduktion zeigen konnten. Somit ist vor allem eine Implementierung der Präventionsprogramme in das tägliche Training der Sportler zu fordern, gleichzeitig aber die Erfassung von Sportverletzungen und Ausbildung aller Akteure zu verbessern. Zukünftig werden neue Technologien (Sensoren, künstliche Intelligenz) eine wichtige Rolle spielen.
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Biowissenschaften und Sportmedizin |
| Veröffentlicht in: | Sport-Orthopädie - Sport-Traumatologie |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
2021
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| Jahrgang: | 37 |
| Heft: | 1 |
| Seiten: | 4-9 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch |