Stellenwert der funktionellen Diagnostik in Prävention und Rehabilitation

Funktionelle Diagnostik (FD) beschreibt die Analyse menschlicher Bewegungshandlungen unter Berücksichtigung von sportlicher Leistungsfähigkeit, Technik und neuromuskulärer Funktion. Bezüglich der Begrifflichkeiten der Messverfahren in der FD herrscht aktuell große Heterogenität. Ärzte, Sportwissenschaftler, Physiotherapeuten und Bewegungswissenschaftler arbeiten auf diesem Gebiet eng zusammen und ergänzen ihre Kompetenzen. Allerdings sind durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit auch verschiedene Begriffe und Definitionen im Umlauf und in der praktischen Anwendung geläufig. Dieser Artikel des Komitees für "Funktionelle Diagnostik" der Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS) stellt eine systematische Übersicht der Begrifflichkeiten dar und strukturiert die Mess- und Testverfahren. Apparative hochstandardisierte Kraftmessverfahren (z.B. Isokinetik, Isometrik) sowie einfache dynamische Maximalkrafttests werden in diesem Artikel erläutert und in Zusammenhang mit der Anwendung gebracht. Ebenso wird eine Übersicht der aktuellen Evidenz im Themengebiet der FD gegeben. Hieraus können relevante Rückschlüsse für die praktische Anwendung gezogen werden. Praxisorientierte Beispiele von Muskel- und Sehnenverletzungen sowie chronischen Laufverletzungen zeigen die Anwendung der FD in den einzelnen Themengebieten detailliert auf.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin
Veröffentlicht in:Sportverletzung Sportschaden
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2025
Jahrgang:39
Heft:4
Seiten:160-172
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch